TecDoc
Der Standard im Ersatzteilmarkt
Eine Vielzahl von Teileherstellern bedient den Markt für Fahrzeugersatzteile. Um die Fülle konkurrierender Artikel zu ordnen, hat die Teileindustrie mit "TecDoc" einen Standard für die Schlüsselung von Teilen entwickelt. Im TecDoc Katalog finden Händler und Werkstätten in Sekundenschnelle die passenden Artikel.
Ins Leben gerufen wurde der Standard vor mittlerweile 15 Jahren, gemeinsam von Unternehmen der Zulieferindustrie und dem deutschen Gesamtverband Autoteile (GVA) – heute enthält der darauf aufbauende TecDoc-Katalog ca. 1,7 Mio. Artikel von über 250 Teileherstellern. Die Zuordnung des gesamten Teilebestandes geschieht auf der Basis von "K-Typen". Der K-Typ klassifiziert die Fahrzeuge sämtlicher Hersteller nach sieben technischen Kriterien (Modell, Aufbau, Hubraum, Leistung, Kraftstoff, angetriebene Räder, Baujahr). Diesen K-Typen ordnen die Teilehersteller ihr Sortiment zu, so dass der Händler oder die Werkstatt bei der Suche nach einem bestimmten Ersatzteil die passenden Teile aller teilnehmenden Hersteller findet.
PHOENIX ermöglicht die wöchentliche Aktualisierung
Den Wunsch der Nutzer nach mehr Aktualität und Flexibilität der TecDoc-Daten gewährleistet das Projekt PHOENIX. Mit PHOENIX aktualisieren die Teilehersteller online ihr Sortiment im TecDoc Katalog. Auf diese Weise erhalten die Nutzer wöchentlich, und nicht mehr - wie bisher - vierteljährlich, aktualisierte TecDoc-Daten. Für PHOENIX wurde ein spezielles Product Data Management (PDM) Tool entwickelt, mit dem Teilehersteller ihre individuellen Daten und Verknüpfungen effizient abbilden können. Mit der Einbindung des PDM-Tools gewinnt TecDoc für das Produktmanagement große Bedeutung.
Neue Produkte analysieren
Aber nicht nur das Produktmanagement, auch der Teilevertrieb profitiert von TecDoc. In Verbindung mit einem geografischen Analysetool wie AutoView lassen sich einfach und schnell die Potenziale neuer Produkte und eines veränderten Sortiments analysieren. AutoView - eine gemeinsame Entwicklung von INSIGMA und der ABH Marketingservice - wertet europaweit regionale Fahrzeugbestände aus; auf Basis dieser Bestände ermittelt der Vertrieb Potenziale für einzelne Artikel oder ganze Produktgruppen. AutoView greift hierbei auf die nach K-Typen klassifizierten Bestände zurück. Die nach TecDoc eingeteilten Artikelstämme eines Herstellers sind in das Tool integriert und mit den K-Typen verknüpft. Das dient als Basis für die Potenzialberechnung.
Die Integration von TecDoc-kompatiblen Daten war schon immer ein Standard in AutoView, das nun auch die Vorteile von PHOENIX aufgreift. Analysen und regionale Auswertungen werden künftig so - auf Basis des wöchentlich aktualisierten TecDoc-Katalogs - noch aktueller und aussagekräftiger. Haben Sie Fragen zu TecDoc und AutoView? Dann wenden Sie sich an Michael Müllegans unter helpdesk(at)insigma.de.