David Flöhl
IT Infrastruktur
0221 78887-252
E-Mail schreiben
IP-Surveillance
Überwachung per Internet

Bei dem Wort "Kameraüberwachung" denkt man an schwerfällige analoge Kamerasysteme und an Überwachungszentralen, in denen Sicherheitsbeamte das Geschehen beobachten. Diese Vorstellung entspricht jedoch nicht mehr der Wirklichkeit. IP-Surveillance – die automatisierte Überwachung durch IP-gesteuerte Systeme – revolutioniert als elegante Alternative den Markt.
Natürlich arbeitet IP-Surveillance immer noch mit Kameras – in diesem Falle sind es digitale CCTV-Kameras*. Sie übertragen mit Hilfe des Internetprotokolls (IP) Bilddaten, Audio und Steuersignale über ein Ethernet- oder kabelloses Netzwerk an Video-Server. Zusammen mit Network Video Recordern (NVR) bilden sie ein netzbasiertes Aufnahme- und Abspielsystem, das eine ferngesteuerte Überwachung über das Netz zulässt.
Prozessoptimierung durch vernetzte Überwachung
Der Vorteil: IP-basierte Überwachungssysteme zeichnen sich gegenüber ihren analogen Wegbereitern durch eine größere Funktionsvielfalt und einfache Erweiterbarkeit aus. IP-Surveillance kann ohne großen Aufwand mit weiteren Sicherheitskomponenten wie Zugangskontroll- oder Alarm-Systemen ergänzt werden. Durch POE (Power over Ethernet) oder WLAN ist eine Installation selbst an entlegenen Orten möglich. Zudem erlauben die über das Netz gelieferten digitalen Videobilder eine zielgerichtete Auswertung mittels moderner Analysetechniken.
"Die Überwachung aller logistischen Vorgänge und Produktionsabläufe sowie – ganz klassisch – die Sicherheitskontrolle wird von einer zentralen Stelle wahrgenommen, auch wenn ein Unternehmen mehrere Standorte umfasst", sagt David Flöhl von INSIGMA. "Ein Beispiel ist die Optimierung von Produktionsprozessen: Durch die Auswertung des Bildmaterials einzelner Produktionsschritte erhalten die Anwender exakte Informationen zur Verbesserung der Abläufe."
Aktionen zurückverfolgen durch "Smart Search"
Mit Hilfe der „Smart Search“-Funktion, die unser Partner D-Link entwickelt hat, können die Network Video Recorder bestimmte Aktionen in Sekundenschnelle zurückverfolgen.
Wie funktioniert das? Nach der Wahl eines Zielbereichs im Video und der Spezifizierung eines Ereignisses durchsucht "Smart Search" die Aufzeichnungs-Datenbank anhand vorgegebener Kriterien. Die Suchkriterien umfassen dabei Faktoren wie Bewegungen, fehlende oder veränderte Gegenstände, einen Verlust an Schärfe oder das Abdecken der Kamera. Sofort nach der Auswahl einer Videosequenz kann das NVR mit der Wiedergabe der Suche beginnen. "Smart Search" findet zum Beispiel in kurzer Zeit ein verlorenes Mobiltelefon wieder. Die Technologie entdeckt die Stelle, in der es aus der Videosequenz verschwindet. Langes Suchen erübrigt sich. Ausführliche Informationen zum Thema gibt Ihnen David Flöhl gerne unter DFloehl(at)insigma.de.
* Closed Circuit Television (CCTV) erlaubt nur einem geschlossenen Nutzerkreis den Zugriff auf die Kamerabilder, z. B. Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes

- Ein Network Video Recorder (NVR) zeichnet die von den CCTV-Kameras gelieferten digitalen Videosequenzen auf.
Ansprechpartner
