René Zimmermann
IT Infrastruktur
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Virtualisierung
Effiziente IT-Strukturen aufbauen
Bei dem Wort "Virtualisierung" denkt man unwillkürlich an virtuelle Welten im Internet oder Videospiele, in denen sich die Spieler zwischen real nicht existierenden Objekten bewegen. Und in der Tat beschreibt dies das Prinzip virtualisierter IT ganz gut. Auch bei der Virtualisierung von IT-Strukturen wird eine Welt simuliert, die nicht existiert - mit erstaunlichen Ergebnissen.
Das Prinzip lässt sich gut am Beispiel einer verwandten Technologie erklären, der Partitionierung von Festplatten. Dabei wird die Festplatte in mehrere Bereiche (Partitionen) aufgeteilt. Das Betriebssystem des Computers interpretiert jede Partition als eigenständig und nutzt sie auch so. Der Anwender hat den Eindruck, an einem mit mehreren Festplatten ausgestatteten Rechner zu arbeiten, obwohl nur eine einzige physikalisch vorhanden ist.
Aufteilung als Prinzip
Ganz ähnlich funktioniert die Virtualisierung von IT-Strukturen. Die Ressourcen eines Servers werden so aufgeteilt, dass der Anschein von mehreren nebeneinander laufenden Rechnern in einem Netzwerk entsteht. Damit das reibungslos funktioniert, muss auf dem Server eine Virtualisierungs-Software
als Basis installiert werden. Ein führender Hersteller hierfür ist VMware.
Die Virtualisierungs-Software generiert aus der verfügbaren Hardware die virtuelle Hardware, sogenannte virtuelle Maschinen (VM). Um jeder VM die benötigten Ressourcen bereitzustellen, teilt man das verfügbare Potenzial des Servers je nach Bedarf zu. Das ermöglicht den Betrieb einer Vielzahl von isolierten VMs auf einem Server. Jede verfügt über einen eigenen virtuellen Hardware-Satz (RAM, Prozessor etc.) und über ein Betriebssystem und kann bei Bedarf jederzeit kopiert werden.
Virtualisierung ist auf dem Vormarsch
Die Vorteile liegen auf der Hand: Virtualisierte IT-Umgebungen arbeiten ökonomischer, da die Ressourcen einerseits reduziert, gleichzeitig aber besser
ausgenutzt werden. Auch die Kosten für Wartung und Support sinken. Diese Effekte verstärken sich noch, wenn zur Virtualisierung ein ganzer Serverpool genutzt wird. Auch für Entwickler gibt es einen Mehrwert: Virtuelle Maschinen eignen sich bestens als Testumgebungen, da sie unabhängig von der physisch vorhandenen Hardware arbeiten. Kein Wunder also, dass diese Technologie immer mehr Anwender überzeugt und ihr eine große Zukunft prognostiziert wird.
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Vorteile
- Ressourcen einsparen
- Ökonomischer arbeiten
- Weniger Kosten für Wartung und Support
- ideale Testumgebung für Entwickler