Rainer Müller
Software Engineering
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Sicherheit und Stabilität für Mainframes

Mainframes (oder Großrechner) gelten als die Dinosaurier unter den Computersystemen. Trotzdem sind sie nicht ausgestorben, sondern behaupten neben Windows-, UNIX-Servern und Supercomputern immer noch ihren Platz in der IT-Welt. Mit ihnen hat das Betriebssystem z/OS nicht nur überlebt, sondern es wurde sogar kontinuierlich weiterentwickelt und an moderne Bedürfnisse angepasst. Unter ihm laufen heute viele Anwendungen für Mainframes.
Auch INSIGMA entwickelt Software für dieses Betriebssystem. Die ersten Vorläufer von z/OS wurden in den 1950er Jahren von IBM entwickelt und seitdem immer weiter verbessert. Mittlerweile ist es das führende Betriebssystem für Mainframes. "Es hat sich vor allem deswegen durchgesetzt, weil es stabil läuft, eine stufenlose Skalierbarkeit erlaubt und durch sein einzigartiges Management von Subsystemen besonders sicher auch gegen potenzielle Ausfälle ist", so Rainer Müller, der z/OS-Profi von INSIGMA.
Drei entscheidende Vorteile: Stabilität, Skalierbarkeit, Sicherheit
Damit sind drei entscheidende Vorteile genannt, die Mainframes mit z/OS einen Vorsprung gegenüber anderen Rechnersystemen sichern: Die verarbeiteten Daten können bei Bedarf mehrfach verschlüsselt werden und bieten so die Voraussetzung für Entwicklung und Einsatz sicherer Anwendungen. Robuste
und redundante Komponenten sorgen zudem für eine hohe Stabilität. Fällt eine Komponente aus, übernehmen andere deren Aufgaben. So können sogar Wartungsarbeiten im laufenden Betrieb durchgeführt werden. Die Leistungsfähigkeit kann jederzeit problemlos durch die Hinzufügung
neuer Komponenten oder gar Rechner ausgebaut werden. Auch bei erhöhter Rechenlast geht z/OS nicht in die Knie.
Insbesondere Organisationen, die mit hochkomplexen und vertraulichen Daten arbeiten, besinnen sich immer wieder auf die genannten Vorteile. "In der Regel sind das Banken und Versicherungen sowie staatliche Organisationen und das
Militär. Zum Beispiel setzen wir für unsere Kunden aus der Versicherungswirtschaft Scoring-Algorithmen für z/OS um. Dabei benutzen wir vornehmlich die Programmiersprache C", sagt Rainer Müller.
Kosten für Rechenleistung optimieren
Mainframes darf man natürlich nicht mit anderen weit verbreiteten Rechnersystemen vergleichen. Im Gegensatz zu klassischen Serversystemen
sind sie auf den Durchsatz von hohen Datenmengen vor allem im Batchbetrieb ausgelegt. So kommt z/OS komplett ohne Grafik aus und arbeitet kommandozeilenbasiert. "Aber genau das erwarten die Anwender auch. Schließlich wollen sie nicht im Internet surfen, sondern hochkomplexe Daten verarbeiten. Dafür sind die besten Voraussetzungen gegeben. Allerdings gibt es auch einen Nachteil, den es zu optimieren gilt. Die hohen Kosten!"
Im Gegensatz zu Betriebssystemen wie Windows von Microsoft, wo eine einmalige Gebühr zu entrichten ist, müssen die Nutzer von z/OS in der Regel Rechenzeit von IBM mieten. Es entstehen also hohe laufende Kosten für die Nutzung des Betriebssystems. Rainer Müller und die Softwareentwickler
von INSIGMA haben diese Herausforderung angenommen. Sie wissen, wo man bei der Entwicklung einer Anwendung ansetzen muss, um Prozesse zu optimieren und damit den Verbrauch an Rechenleistung zu reduzieren.

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